"vorwort"

Ich gestehe es gleich: wenn im Fernsehen ein amerikanischer Film mit dem Hinweis beginnt: "based on a true story", dann wechsle ich augenblicklich den Kanal.

Das amerikanische Publikum ist scheinar durch ihre diversen RealTV-Sendungen so abgestumpft, dass eine gut erfundene Geschichte gar nicht mehr mitreißend genug sein kann, um zu fesseln, und somit beginnen nunmehr seit mehreren Jahren 80% aller Hollywood-Produktionen mit ebendiesem Statement.

Und wenn ich den Film aus irendeinem Grund dennoch sehen will (Uma Thurman spielt mit, Polansky führte Regie,...) so entfährt meiner Kehle wenigstens ein ungläubiges "yeah, right...".

Warum in aller Welt bilde ich mir dann ein, Sie, verehrte/r LeserIn, würden mir glauben, alle in diesem Werk gesammelten Geschichten seien haargenau so passiert?

Nun, mehrere Gründe sprechen dafür:

  1. Weil es die Wahrheit ist.
  2. Weil ich, hätte ich die Gescichten frei erfunden, in diesen wesentlich besser wegkommen würde
  3. Sie können ja jederzeit die beteiligten Personen ausforschen und unter Eid befragen
  4. Sollten Sie mich trotz alledem für einen besseren Erfinder als Berichterstatter halten, nehme ich das einfach als ungerechtfertigtes, aber genauso schmeichelhaftes kompliment an.

In diesem Sinne: "based on a true story..." - viel Vergnügen!